Griechenland

Insider Samos: Nikol Ridley

Die Britin Nikol Ridley ist als Model 1993 nach Griechenland gekommen und nie wieder weggegangen. Sie hat sich auf Samos niedergelassen.

Die Britin Nikol Ridley ist als Model 1993 nach Griechenland gekommen – und nie wieder weggegangen. Nach einer Karriere als Fotografin hat sie sich der Landschaftsarchitektur verschrieben. Ein Auftrag, die Insel für einen Reiseveranstalter zu fotografieren, hat sie einst nach Samos gebracht und für das Eiland begeistert.

Was fasziniert Sie so an dieser Insel?

Es sind  diese Berge mit ihrer immer noch vorhandenen Vegetation, auch wenn regelmäßig Waldbrände die Aleppokiefern bedrohen. Erstaunlicherweise erholen sich die aber oft wieder und dann scheinen sie mir besonders grün zu sein. Erst vorletztes Jahr haben wir das wieder erlebt, oberhalb von unserem Strand.

Und welcher ist „Ihr“ Strand?

Seit wir mit Tochter reisen, versuchen wir immer ein Zimmer nah am Strand zu finden, billig und einfach. Studios Paradise ist so eines, in Kokkari an der Nordküste, nicht zu weit vom Hafen in Vathy.

Welcher ist Ihr Lieblingsstrand?

Da gibt es viele, aber gerne haben wir Papa Beach. Da kann man mit dem Auto ganz nahe hinfahren, das Wasser ist klar und die riesige Kiefer bietet sogar natürlichen Schatten. Außerdem gibts eine nette Taverne gleich dahinter. Das ist wichtig, wenn alle Familienmitglieder zu unterschiedlichen Zeiten Hunger verspüren. Und so kann ich auch einen Drink im Schatten nehmen, wenn die Tochter noch schnorcheln will.

Wo bringen Sie Ihre Familie aus England unter, wenn sie auf Urlaub vorbeikommt?

Letztes Jahr waren sie im Kerveli Village Hotel, einer Anlage an der Ostküste zwischen Athen und Pythagorion. Die einzelnen Gebäude sind großzügig zwischen Oliven und Pinien verstreut, mit eigenem Strand. (Kerveli)

Wohin führt der gemeinsame Familienausflug?

Vourliotes ist schön, oben in den Bergen. Nicht zu weit, schön kühl und schattig für die alten Briten. Und der Hauptplatz schaut aus wie ein Filmset. Die sechs Tavernen sind natürlich auch kein Fehler, wir mögen das Galazio besonders (Proodou Street).

Wohin gehen Sie gerne am Abend?

Mit den Eltern nach Pythagorion, ein schöner Hafen im Süden. Sie gehen gerne ins Iera Odos. Und in Kokkari ins Meltemi, da sitzt man direkt am Meer.

Und danach?

Sehr fein ist das Open-Air-Kino in Mytilini, einem Dorf im Inselinneren. Und danach nach Vathy ins Thalases oder in die Blue Bar. Dort sind eher Griechen, sonst ist das Nachtleben in der Saison doch eher von europäischen Touristen geprägt.

Was würden Sie als Souvenir aus Samos mitbringen?

Den berühmten süßen samiotischen Wein. Nachdem die Massenproduktion mit zugekauften Trauben den Namen in Verruf gebracht hat, haben die Winzer hier eine kontrollierte Herkunftsbezeichnung eingeführt und halten sich auch an die Regeln. Sie keltern den Wein jetzt wieder ausschließlich aus einheimischen Moschatotrauben. Am besten finde ich den natürlichen Süßwein aus getrockneten Trauben von der Enosi, der lokalen Weinbaukooperative.

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