Thailand

Thailand: Weltnaturerbestätte Khao Yai

Es ist Thailands erster Nationalpark und der einzige des Landes, der die Auszeichnung UNESCO-Welterbestätte tragen darf. Khao Yai in der Provinz Nakhon Ratchasima, unweit von Bangkok.

Der erste Nationalpark Thailands wird 1962 eröffnet. Es ist Khao Yai in der Provinz Nakthon Ratchasima, nur zweieinhalb Stunden von Bangkog entfernt. Trocken-, Regen- und Nebelwald erstreckt sich abwechselnd mit Graslandschaften auf über 2.000 Quadratkilometern. Khao Yai  ist damit der drittgrößte Nationalpark Thailands. Überwiegend ist es ein Sandsteinplateau zwischen 600 und 1.000 Metern, das die geschützte Naturlandschaft beherbergt – nur wenige Gipfel ragen darüber hinaus, der höchste unter ihnen ist der Khao Rom (1.351m).  Es ist ein fruchtbarer Park – fünf Flüsse haben hier ihre Quellen, viele Wildtiere leben in Khao Yai – Asiatische Elefanten, seltene Bangtengs (Wildrinder), Leoparden, Bengalkatzen, Waldzigenantilopen und unzählige Vogelarten.

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2005 wird der Park gemeinsam mit den Schutzgebieten Thap Lang, Pang Sida und Dong Yai zum Weltnaturerbe der UNESCO erhoben. Der Dong-Phaya-Yen und Khao-Yai-Waldkomplex umfasst 6.155 Quadratkilometer.

Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten zählt der Haew Narok-Wasserfall, der sich über 80 Meter in die Tiefe stürzt. Dass Khao Yai überhaupt ein Nationalpark wurde, verdankt es dem Engagement des Naturschützers Boonsong Lekagul, der sich schon in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts dafür einsetzte. Er wollte damals der Ausrottung von Tigern, Krokodilen und der Abholzung von Teakbäumen entgegenwirken. Es dauerte zehn Jahre, bis er für sein Anliegen Gehör fand. Nunmehr ist die Natur vor Ort seit über 50 Jahren geschützt.

Khao Yai Nationalpark

Khao Yai National Park Visitor Center, ปากช่อง Nakhon Ratchasima, Thailand

http://www.thainationalparks.com/khao-yai-national-park