Thailand

Mo Ko Surin – Naturschutz unter Wasser

Zu Thailands schützenswerter Natur gehört natürlich auch das Meer. Mu Ko Surin im Süden des Landes ist ein Beispiel für einen Nationalpark unter Wasser.

Fünf Inseln in der Andamanensee in der Provinz Phang Nga bilden den Nationalpark Mu Ko Surin. Viele Jahre war hier – nichts. Einzig die Moken, ein nomadisches Seevolk besiedelten die Inseln. Heute noch leben sie in vereinzelten Dörfern. Seit Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts ist hier das Schutzgebiet Mu Ko Surin auf rund 140 Quadratkilometern. Über 70 Prozent davon ist Wasserfläche.

Schnorchler und Taucher schätzen die Inselwelt für Flora und Fauna unter Wasser, liegt doch auch einer der begehrtesten und besten Tauchspots  im Mu Ko Surin Nationalpark: der Richelieu Rock.

Durch das kristallklare Wasser des Parks bewegen sich Mantarochen, Walhaie, Riesenkugelfische, Feuerfische oder Gründe Meeresschildkröten.  Obwohl der Klimawandel sowie der Tsunami 2004 der Region ordentlich zugesetzt haben. Einige Bereiche des Nationalparks sind deshalb auch für Besucher gesperrt, um der Natur genügend Zeit und Raum zur Regeneration zu geben. Über  Wasser lassen sich Malaien-Gleitflieger, Geckos, Schlangen und Vögel wie Falken oder Fischadler entdecken.

Mu Ko Surin Nationalpark

Mu Ko Surin National Park, Amphoe Khura Buri, Phang-nga, Thailand

http://www.thainationalparks.com/mu-ko-surin-national-park