Lonely Planet: Die Top-Reiseziele 2018

In diesen Trenddestinationen seid ihr bald alles andere als einsam. Lonely Planet veröffentlicht die angesagtesten Reiseziele für 2018.

Sevilla ist die Stadt schlechthin für 2018, so sehen es jedenfalls die Kollegen von Lonely Planet. Die Hauptstadt der südspanischen Region Andalusien hat in den letzten Jahren große Veränderungen durchlebt. Verstopfte Straßen sind Schnee von gestern, heute dominieren in der Universitätsstadt Fahrräder und Straßenbahn. Die Stadt ruht sich längst nicht mehr auf ihren historisch-künstlerischen Lorbeeren aus. Und diese Veränderungen bemerkt man auch auf internationaler Ebene. 2018 ist Sevilla zudem Austragungsort des 31. European Film Awards. Und ganz ehrlich: Jede Stadt, die Schauplatz der Erfolgsserie Game Of Thrones ist (der mittelalterliche Königspalast Alcázar dient als Sitz der fiktionalen Herrscherfamilie Martell), ist eine Reise wert!

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Top Region 2018 ist Nordirland, genauer gesagt die Hauptstadt Belfast und der atemberaubenden Küstenabschnitt Giant’s Causeway. Belfast hat sich dabei in den letzten zwanzig Jahren besonders verändert. In den Straßen, ehemals geprägt von schwerbewaffneter Polizeipräsenz, sind hippe Viertel entstanden. Wie die Lower Malone Road in Uni-Nähe mit neuen Restaurants, Bars und Shops. Coolem Streetfood oder nordirischen Klassikern wie die Comber-Kartoffel, Yellowman (eine Art Sahnebonbon) oder traditionell gebrautem Cider oder Whiskey. Und am Hafen entstand eines der Top-Museen des Landes, das Titanic Museum. Genau an dem Hafen, wo einst die Titanic gefertigt wurde. Ganz anders die Giant’s Causeway-Küste, ein echtes Wunder der Natur und UNESCO-Welterbe. Der Küstenbereich besteht aus 40.000 gleichgeformten Basaltsäulen, die dort seit gut 60 Millionen Jahren thronen.

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Europa hat es der Lonely Planet-Redaktion heuer anscheinend angetan. Nummer drei der Top-Regionen 2018 sind nämlich die Julischen Alpen in Slowenien. Den Kollegen gefällt besonders das Flair der Gegend, das an Hi-End-Wintermetropolen wie Chamonix oder Zermatt erinnert. Mit dem Unterschied, dass die Julischen Alpen weitaus weniger Touristenmassen anlocken. Das ist natürlich auch gut für die Preise. Mehr als zwei Drittel der Region sind geschützt und gehören zum Triglav Nationalpark. Das sorgt auch dafür, dass die Gegend kontinuierlich wächst. Aber nicht zu schnell, sondern langsam und überschaubar, damit die Natur keinen Schaden davonträgt. Dadurch öffnen sich die Julischen Alpen für alle Touristen, nicht nur mehr für die Unerschrockenen. Wenngleich auch nichts authentischer ist, als eine Biketour durch die Berge mit anschließender Übernachtung in der stylischen Hütte, wo auch der Schäfer übernachtet.

Weitere Top-Reiseziele für 2018: Languedoc-Roussillon in Frankreich, Liparische Inseln in Italien, Hamburg, Antwerpen, Oslo, Detroit, Kii-Halbinsel in Japan.

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