Schweiz

Insider Bern: Debora Rentsch

Als Tochter einer Schneiderin wurde Debora Rentsch der Beruf der Modedesignerin schon in die Wiege gelegt. Seit 2008 ist sie mit ihrer Linie Debora Rentsch, Prêt-à-porter selbstständig. Wir machen mit ihr einen Rundgang durch Bern.

Als Tochter einer Schneiderin wurde Debora Rentsch der Beruf der Modedesignerin schon in die Wiege gelegt. Seit 2008 ist sie mit ihrer Linie Debora Rentsch, Prêt-à-porter selbstständig. Wir machen mit ihr einen Rundgang durch Bern.

Wohin führen Sie uns als Designerin zum Shoppen?
Gestartet wird in der Parfümerie Schütz (Waisenhausplatz 6). Hier finden sich im ersten Stock unerträglich schöne Kleider, z. B. von Ann Demeulemeester. Unterhalb des Zytglogge liegt das Cph (Kramgasse 30) mit wunderschönen Kleidungsstücken und Accessoires von skandinavischen Designern. Das TOKU ist in Bern der angesagte Schweizer Modestore (Gerechtigkeitsgasse 53) – auch für Männer findet sich ein feines Angebot. In den Boutiquen von Teo Jakob wird sich jeder Möbeldesignvamp berauschen können (Gerechtigkeitsgasse 25)! Einen Abstecher machen sollte man in den Küchenladen (Postgasse 53) und in die Münstergass-Buchhandlung (Münstergasse 33).

Ihre Lieblingsdesignerin in der Schweiz?
Das erste Fashionbuch, das ich als Mädchen kaufte, war eines von Christa de Carouge, umhüllt mit schwarzem Tuch. Sie versteht Bekleidung nicht nur als Hülle und arbeitet jenseits des Mainstream. Die Frauen, die ihre Kleider tragen, gehen frech und frei durchs Leben. Das gefällt mir! (Seefeldstraße 231, Zürich)

Wo sind Ihre Lieblingsplätze in Bern?
Auf dem Bundesplatz schaue ich gerne dem Wasserspiel zu. Im Sommer springen die Kinder kreischend unter den Fontänen durch. Dienstags und samstags findet hier der Markt statt. Und neben dem Hotel Bellevue liegt ein kleiner Park, die Sicht auf die Berge ist dort phantastisch (Kochergasse 3-5)!

Hat Bern ein ausgefallenes Restaurant?
Absoluter Champion ist das Restaurant Rössli in Entlebuch. Stefan Wiesner ist ein unkonventioneller Küchenquerulant. Er bereitet aus Kohle (ja! Kohle aus einer Köhlerei im Napfgebiet) einen fantastischen Senf zu, den Fisch gart er auf verschiedenen Hölzern oder räuchert das Fleisch auf Torf (Hauptstraße 111, Escholzmatt).

Ihre Lieblingsrestaurants?
Das Volver liegt im Herzen von Bern und bietet leckere Tapasteller. Ein junger, pulsierender Ort mit viel Stimmung (Rathausplatz 8)! Anspruchsvolle Gaumen werden im Restaurant Landhaus in Liebefeld verwöhnt (Schwarzenburgstraße 134).

Welche Region in der Schweiz hat aus Ihrer Sicht touristisch das größte Potenzial?
Im Graubünden: Vals, ein Dorf, das nachhaltig und in eigener Regie, natürlich auch dank der berühmten Therme von Peter Zumthor, den Tourismus pflegt.

Bern by night?
Das Lehrerzimmer ist im Moment ein absoluter Geheimtipp. Es befindet sich in der Galerienzone des 
PROGR, Zentrum für Kulturproduktion (Speichergasse 4, Eingang Hof Tür rechts).

Best of bar?
Parterre
nennt sich die hübsche, im Jugendstil erbaute Bar (Hallerstr 1). Und das Schwellenmätteli, das liegt an der Aare und die Lounge ist direkt über dem Wasser gebaut (Dalmaziquai 11).

Hotels, die Ihnen hier gefallen und die Sie uns empfehlen können?
Das Hotel National (Hirschengraben 24). Es liegt sehr zentral und ist preiswert. Sehr begeistert bin ich vom Auberge aux 4 Vents in Fribourg (Grandfey 124). Jedes Zimmer ist eine Ode an die Individualität. Im Emmental, mitten in der Natur liegt das kleine und feine Hotel Bäregghöhe (3555 Trubschachen).

Drei Dinge, die man in der Schweiz unbedingt gemacht haben sollte?
Auf dem Niesen die Aussicht genießen (3711 Mülenen), eine Ausstellung im Beyeler Museum (Baselstraße 101, Basel) besuchen und eine Berner Rösti essen!

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