Wien zum Abflug: Kulinarik-Offensive am Flughafen
Am Flughafen Wien soll Essen ab 2027 deutlich mehr nach Stadt schmecken: In der neuen Terminal 3-Süderweiterung ziehen Wiener Gastrogrößen ein – Figlmüller-Schnitzel, Kaffeehauskultur, Mochi- und Neni-Vibe. Hier die Übersicht, was dich erwartet.
Du kennst das: Du hast Zeit am Flughafen – und landest trotzdem bei irgendwas, das überall gleich schmeckt. Genau das soll sich am Flughafen Wien ändern. Mit der Terminal 3-Süderweiterung (geplante Inbetriebnahme im 2. Quartal 2027) setzt der Airport auf eine Idee, die Reisende längst wollen: lokale Spezialitäten statt Mainstream-Essen. Am Start sind echte Wiener Gastro-Marken.
Flughafen-Wien-Vorstand Julian Jäger kündigt Wien in seiner ganzen kulinarischen Vielfalt für den neuen Foodcourt an. „Wir setzen damit gezielt Schritte in Richtung 5-Star-Airport." Wenn du also künftig am Terminal nicht essen willst, was alle überall essen, sondern wenn dir Wien-Gefühl am Gate schmeckt, dann merk dir diese Namen:
- Figlmüller
Die Eigentümer Hans Peter und Hans Figlmüller bringen das „berühmteste Schnitzel der Welt“ zum Flughafen. Als 700 m² großes Full-Service-Restaurant inklusive großer Bar. - DO & CO
Attila und Marius Dogudan sind schon seit 2012 am Flughafen und betreiben dort bereits Henry, Demel, das Burgerlokal Big Daddy, Juice and The Bowl. In der Süderweiterung kommen dazu: Café Demel, eine DO & CO Bar und das Self-Service-Restaurant Henry auf 522 m². - Mochi
Tobi Müller und Sandra Jedliczka bringen ihr junges Konzept „o.m.k by Mochi“ mit – urbane Fusionsküche vom Wiener Kultlokal am Terminal. - Neni Deli
Neu am Start: die Molchos, in Wien bekannt für ihre Neni-Lokale. Mit frischen Markttellern, Salaten und schnellen Gerichten bringt Ilan Molcho Levante-Wind zum Airport. - Barbaro All’aeroporto
Im Foodcourt startet „Barbaro All’aeroporto“, ein neues Konzept der Familie Barbaro. Luigi, Antonio und Luigi Jr. Barbaro bringen ihre original neapolitanische Pizza nach Schwechat – mit viel Handwerk und ihrer 40-jährigen Familien-Tradition als die "Italiener" in Wien. - Viennity by Tür 7
Wiens bekannteste Speakeasy Bar wird am Flughafen nicht so schwer zu finden sein, versprochen. Ab 2027 startet Inhaber Geri Tsai die „Viennity by Tür 7“-Bar mit Signature-Cocktails und jedenfalls auch alkoholfreien Mocktails.
Natürlich darf auch die Wiener Kaffeehauskultur nicht fehlen - damit sich nicht alles nach Coffee-to-go anfühlt, sondern nach einem Kuchenstückchen von Wien. Dafür findest du auf dem Weg zu den Gates am neuen Terminal bald:
- Café Landtmann
Spürbare Wiener Kaffeehauskultur am Terminal? Das schaffen Berndt, Irmgard und Ferdinand Querfeld, die Eigentümer der Wiener Institution Landmann. In den Foodcourt kommt das „Landtmann Daily“ mit österreichischen Schmankerln und Mehlspeisen. - Öfferl
Unbedingt ins Flugzeug mitnehmen – Brote und Sandwiches von der Bio-Bäckerei Öfferl. - AIDA
Schon seit 2019 am Flughafen vertreten (derzeit Terminal 1 und 3). In der Süderweiterung wird AIDA auf rund 100 m² vertreten sein – mit den klassischen Konditorei-Spezialitäten. - Veganista
Susanna Paller und Cecilia Havmöller sind schon seit 2022 am Flughafen vertreten und bieten ihr Eis dann auch in der Süderweiterung an. - JuiceFactory
Juices, Bowls und Sandwiches für bewussten Genuss, damit starten auch Victoria Rieder und Roman Dudeschek.
Einig andere Österreichische Gastro-Marken sind ja bereits auf den anderen Terminals: Leberkaspepi, Trzesniewski, Café Bieder & Maier, Anker. Neben den neuen Wiener Zugpferden bleibt am Airport das stark international orientierte Setup fix: Jamie Oliver, Dean & David, der ausgewanderte heimische Promikoch Wolfgang Puck Kitchen + Bar. Und dann sind wir schon wieder bei der Kategorie "so wie es überall schmeckt", denn du könntest am Wiener Flughafen ja auch bei Starbucks, Burger King, Costa Coffee und Burger King einkehren.