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Wien entdecken: Neue Lokale zum Ausprobieren

In Wien ist ordentlich was los: Neue Lokale öffnen ihre Türen, legendäre Adressen feiern Comebacks und innovative Konzepte mischen die Grätzl auf. Von veganem Fine-Dining light bis zu taiwanesischem Streetfood, von Weinbar plus Tattoo-Studio bis zu Beisl mit kalifornischem Twist. Hier kommt der Überblick über die spannendsten Eröffnungen der Stadt, die du jetzt kennen solltest.

Lissa Herrerias Stade

1010: Pflanzlicher Genuss im Lara

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© Marion Payr

Neu im Grätzl rund um den Passauer Platz: Das Lara ist die kleine Schwester des veganen Fine-Dining-Restaurants Jola. Auch wenn die Gemüseküche wieder im Zentrum steht, unterscheidet sich der neue Standort vom Jola: Die DNA ist dieselbe, aber mit vereinfachten Handgriffen in der Küche und einem zugänglicheren Angebot. Statt auf Menüs setzen Gastgeber Larissa Andres und Jonathan Wittenbrink auf à la carte, dazu ehrliche Gerichte ohne Fleischersatz und ein kreatives alkoholfreies Angebot.

1010: Mamas Café

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© EDW/Schönlaub

Direkt beim Stephansdom hat mit Mamas Café ein ganz besonderes Projekt eröffnet: mehr als nur Kaffeehaus, vielmehr ein Arbeitsplatz und Ausbildungsort für alleinerziehende Mütter. Initiiert von der St. Elisabeth-Stiftung bietet das Café neben süße Pausen auch echte Zukunftsperspektiven – durch praktische Gastronomie-Erfahrung, individuelle Begleitung und die Chance auf ein unabhängiges Leben. Dazu warten im angeschlossenen Concept Store handgemachte Upcycling-Produkte aus Mamas Werkstatt auf dich, deren Erlöse wiederum den Frauen zugutekommen. Ein Ort mit Herz und gesellschaftlichem Mehrwert.

1010: Café am Dom

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© Anastasija Holnyk

Figlmüller bringt italienische Espressokultur und Wiener Kaffeehaustradition an den Stephansplatz. Das Café am Dom findest du genau an jenem historischen Ort, an dem einst das legendäre „Café Weinwurm“ Wiens erstes Steh-Espresso prägte. Du schlemmst dich durch Klassiker wie Wiener Schnitzel oder mediterrane Gerichte wie Pinsa. Ob zum Frühstück, Business-Lunch, Nachmittagskaffee oder Aperitivo am Abend - die Küche ist durchgehend geöffnet. Der Blick auf den Stephansdom zu jeder Zeit einmalig.

1010: Tanzen und Schlemmen im La Dorée

Eine schillernde Mischung aus Bar und Club findest du nur ein paar Schritte vom Stephansplatz entfernt. Wo zuvor das Tuya mit Riviera-Charme scheiterte, wird nun auf goldenes Interieur, moderne Kunst und zweigeteiltes Konzept gesetzt: tagsüber Tagesbar mit geplantem Gastgarten, abends Tanzfläche und Feierlaune im ersten Stock. Auf der Karte: Klassiker und kreative Cocktail-Eigenkreationen. Hinter dem Projekt stehen Joachim Natschläger und Gerhard Komarek vom Ziizou und Maya Garden.

1010: Taiwanesisches Street Food im Kong

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© Kong

Das Kong vereint taiwanesisches Bistro und Burger-Bar und hebt die Comfort-Food-Latte ordentlich an. Statt 08/15-Cheeseburger bekommst du hausgemachte Saucen, Bao mit Charakter und ein veganes Austernpilz-Patty, das sogar Fleischesser*innen überzeugt. Die offene Küche bringt Streetfood-Flair direkt an den Tisch – Corn Ribs, Signature-Burger und Fried Tangyuan mit Eiscreme sorgen für Abwechslung zwischen Lunch, Date Night und kulinarischem Kurztrip nach Taipeh.

1020: Tattoos und Weine im das Doppler

Doppelt gemoppelt: Das Doppler verbindet Weinbar und Tattoo-Studio unter einem Dach. Während vorne naturbelassene Achterln fließen, wird hinten im Lebenslinien Studoo kunstvoll gestochen. Gastgeber Luca Presser und Moritz Blank (ehemals Sous-Chef im Loup-Garou) setzen auf eine klare Linie: Bio- und Naturweine, saisonale Gerichte und jede Woche ein besonderes Event in Zusammenarbeit mit anderen Lokalen, Köche und Winzerinnen. Minimalistisch eingerichtet, unverputzte Wände, aber dank Schanigarten voller Atmosphäre.

1060: Sopherl am Naschmarkt ist zurück

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© Pietro Bulfoni

Das legendäre Sopherl feiert sein Comeback. 1972 eröffnet, lange für ruppigen Charme und durchwachsene Küche bekannt, stand es seit 2019 leer. Jetzt haucht Gastronom Jing Chen – auch bekannt durch Market, Shin oder Kibo – dem Kultbeisl neues Leben ein. Was dich erwartet? Eine spannende Mischung aus österreichischen Klassikern, französischem Esprit und kalifornischer Leichtigkeit. Plus: Jeden Dienstag ein exklusiver Chef’s Table mit zehn Plätzen.

1090: Koreanische Hausmannskost im Dodo 62

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© Dodo 62

Wie koreanische Hausmannskost schmeckt, erlebst du im Dodo 62. Chang Woo Hyun werkelt hier gemeinsam mit seiner Mutter. Nach Stationen bei Mraz & Sohn, Reznicek, Amador und sogar der Berliner Cordobar ist klar: Talent und Erfahrung sind reichlich vorhanden. Statt Fine Dining setzt er nun auf Authentizität – Familienrezepte, ehrliche Aromen und Küche ohne Abkürzungen. Ein Stück Korea mitten in Wien, warmherzig serviert.

1090: Freiherz im Alten AKH

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© Philipp Lipiarski

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten erstrahlt das ehemalige Lokal „Stiegl Ambulanz“ im Alten AKH in neuem Glanz. Jetzt aber als „Freiherz“. Serviert wird traditionelle Wiener Küche mit modernen Akzenten und BBQ-Spezialitäten vom Grill. Auch lässig: Der Loungebereich mit Cocktailbar ist perfekt für deinen Afterwork-Drink.

1160: Kafeneon am Yppenplatz

Mit Ende August bekommt das traditionsreiche Kafeneon in der Payergasse neue Gesichter: Kias Burget und Alexander Fourakis übernehmen das Lokal und verbinden damit kulinarische und persönliche Wurzeln. Kias, der in der Gumpendorfer Straße mit moderner brasilianischer Küche für Furore sorgt, wird im Kafeneon die Linie der griechischen Küche weiterentwickeln – mit seiner unverwechselbaren Handschrift. Alexander übernimmt als Gastgeber und Geschäftsführer die Rolle, die dem Lokal seinen neuen Charme verleihen soll. Gemeinsam wollen die beiden die Tradition fortführen und das Kafeneon als lebendigen Treffpunkt neu etablieren.

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