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Neues Restaurant in Wien gesucht? Hier die Top 10!

Skopik&Lohn-Macher Horst Scheurer, Super-Koch Igor Kuznetsov, Mochi-Betreiber Eddi Dimant und Tobias Müller, Ex-Banker Benjamin Buxbaum und geflüchtete Menschen schenken Wien neue Lokale. Hier geht es zu den 10 angesagtesten Restaurant-Openings in Wien.

Michael Simmer

Adlerhof

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Der Adlerhof in Wien Neubau wurde aufgemotzt. c Atelier Karasinski

Wiener Lokal-Institution als Hipster-Hotspot: Manuel Köpf und Andreas Knünz (Betreiber des Wirr auf der Burggasse und am Brunnenmarkt) haben den legendären Adlerhof im 7. Bezirk aufwendig renoviert und als Salon-Café und gemütliches Beisl wieder aufgesperrt. Das Wirtshaus fungiert auch als Mini-Greißlerei für die Nachbarschaft mit frischem Brot, Gebäck, Milch, Butter. Es gibt Frühstück bis 16 Uhr, Knödel-Trilogie (auch vegan), Rotbarsch-Ceviche oder Blunzen-Rösti am Abend. Danach mutiert das Urgestein zur Bar mit Musik vom DJ. Verantwortlich für die Neugestaltung des einzigartigen Ambientes sind Laura Karasinski (Atelier Karasinski) und Gerd Zehetner (Archiguards). Der Adlerhof beherbergt Jahrhundertwende-Interieur, Antiquitäten vom Flohmarkt, einen nachgebauten Holztresen im Stil der 50er, Original-Tapeten aus den 60ern. Und ganz viel Grünzeug. Unser Highlight: die romantische Wendeltreppe. Aber es bedarf mit Sicherheit noch einiger Besuche, um alle großen und kleinen Designdetails im Adlerhof zu entdecken.

Berger & Lohn

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Berger & Lohn ist das zweite Lokal von Horst Scheuer. c www.stefanjoham.com

Berger & Lohn heißt der Restaurant-Nachfolger des ehemaligen Bürgerhofs in der Gentzgasse im 18. Bezirk. Facebook- oder Instagram-Seite? Fehlanzeige. Denn der Mann hinter dem Lokal ist Aushängeschild genug: Horst Scheuer, Gründer der lebenden Wiener Lokallegende Skopik & Lohn im 2. Bezirk. Dem steht das Berger & Lohn in puncto Kreativität in nichts nach: Die Bar im 18. ließ Scheuer von Künstler Tobias Pils gestalten und verfliesen. Die Glasfenster kommen aus einem alten deutschen Hallenbad aus den 60er Jahren. Auf der Karte: ein genialer Mix aus wienerischer, italienischer und pariserischer Küche.

Noble Savage

Fine Dining statt Pastrami-Sandwich: Das Reisinger's am Salzgries von Adelheid Reisinger und Michael Vesely ist nach über 10 Jahren Geschichte – wir sind schon auf ihr nächstes Projekt gespannt...! Eingezogen im gemütlichen Innenstadt-Lokal ist das Noble Savage von und mit Igor Kuznetsov. Er ist sowohl Koch als auch Betreiber und tischt entweder ein vier- oder achtgängiges Gourmetmenü auf. Mit japanischem Touch und Fokus auf den natürlichen Geschmack der einzelnen Zutaten, die von kleinen Betrieben aus der Region kommen. Zum Beispiel Gemüse aus Thunau am Kamp, Lamm und Gans vom Schneeberg, Rind aus dem Alpenvorland.

Space Burger

Burger – vegan, glutenfrei, knallbunt. Quasi nicht von dieser Welt. Was nach einer Vorlage für das nächste Instagram-Foodposting klingt, steht im Restaurant Space Burger am Hohen Markt im 1. Bezirk auf der Speisekarte. Die Alternative: bunte Hot Dogs mit Beyond Meat-Würstel. Alles mit natürlichen Zutaten eingefärbt – Matcha macht beispielsweise grün oder Rote Beete rot. Als Beilagen gibt es Nuggets oder frittierte Avocadospalten. Und zum Runterspülen Shakes, Donuts als Dessert.

Steax

Wir bleiben am Heumarkt. Denn dort gibt es ab sofort nicht nur bunte Veggie-Burger, sondern auch Cuts aus der ganzen Welt im internationalen Steakhaus namens Steax. Auf den Teller kommt Dry Aged Rib-Eye aus Österreich, Wagyu aus Australien oder T-Bone aus den USA. Und wöchentlich wechselnde Mittagsmenüs – eines immer vegetarisch.

Riva Officina

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Riva Officina mit süditalienischem Streetfood. c Tom Linecker

Das Team von der Pizzeria Riva (mit Niederlassungen in der Favoritenstraße und in der Türkenstraße) steigt ins Trattoria-Business ein. Riva Officina ist eine Genussoase in der Neumanngasse im 4. Bezirk mit Spezialitäten aus bella Italia. Auf der Karte: süditalienisches Streetfood – Parmigiana, Fritto misto Napoletano, traditionelle Fleischbällchen, Pasta oder Babamisu. Inklusive gemütlicher Bar für Aperitivo und Antipasti oder Cappuccino und Dolci.

Stöckl im Park

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Das Stöckl im Park kommt mit eigener Brauerei. c Stöckl im Park

Ein Restaurant mit eigener Brauerei und mit großem Gastgarten für den Sommer direkt beim Schwarzenberggarten und beim Belvedere. Das Stöckl im Park im 3. Bezirk will eine Gartenoase mitten in der Großstadt sein. Auf der Karte steht traditionelle Wiener Wirtshausküche – Tafelspitz, Fiakergulasch, Rostbraten, Schnitzel. Und Snacks zum Thema Bier: Bierbrezn, Grammelknödel mit Bierkraut, Bier-Tiramisu. Mit Start der Gartensaison im Frühjahr ist auch Frühstück angesagt.

Habibi 1020

Nächstenliebe, die durch den Magen geht. Das ist das Motto von Habibi & Hawara. Auf den Teller kommt orientalisch–wienerische Fusionsküche, gekocht und serviert von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund. Highlight der dritten Habibi-Location, die im Nordbahnviertel im 2. Bezirk steht und per Crowdfunding finanziert wurde: die beheizbare Terrasse im Winter, gleich drei Schanigärten im Sommer und die offene Küche, wo man den Köchen und Köchinnen bei der Arbeit über die Schulter blickt.

Kikko Ba

Eine Weinbar, die super Drinks auf Lager hat! Das Kikko Ba in der Schleifmühlgasse im 4. Bezirk wurde von den Mochi-Machern Eddi Dimant und Tobias Müller als Pop-Up ins Leben gerufen, mittlerweile ist das Lokal dort fix angesiedelt. Chefkoch Simon Kotvojs bereitet gewohnt geniale japanische Fusionsküche zu. Dazu gibt es Naturweine, Sake und köstliche Highballs.

Boxwood

Der nächste Lokal-Streich von Benjamin Buxbaum – er betreibt bereits das idyllische Lokal Buxbaum im historischen Heiligenkreuzerhof. Boxwood heißt sein zweites Restaurant in der Innenstadt, gleich in der Nähe. Ein gemütliches, modernes Restaurant mit österreichischen und internationalen Gerichten. Hinterm Herd steht – wie im Buxbaum – Martin Zeißl. Er kocht gebackene Lammkronen, Tiroler Alpengarnele oder Brokkolicremesuppe aus der Teekanne. Auch als Menü zum Teilen.

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