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© Gert Perauer

Gradonna Osttirol: Natur-Urlaub im Designhotel

Sporteln, Auszeiteln, die Osttiroler Natur genießen, im Adults-only-Outdoorpool schweben. Das Gradonna Mountain Resort am Fuße des Nationalparks Hohe Tauern ist eine Urlaubsoase mitten im Grünen für Wanderfans, Biker*innen, Design-Aficionados und Gourmets.

Lissa Herrerias Stade

Die österreichischen Alpen von ihrer besten Seite erleben: Auspowern, gut schlafen und Naturgenießen stehen im Gradonna Mountain Resort auf 1.350 Höhenmetern in Kals an erster Stelle. Praktisch, dass auch ein riesiges Spa, ein Adults-only-Outdoorpool, ein Haubenrestaurant und ein super Bergpanorama dazugehören. „Wir wollten etwas erschaffen, das die Region ganzjährig stärkt. Mit der Natur im Mittelpunkt. Gäste sollen Platz nehmen und – wie in einem Amphitheater – auf die fantastische Osttiroler Bergwelt blicken“, erklärt Gastgeberin Martha Schultz.

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Portrait Martha Schulz vom Gradonna Mountain Resort
© Gradonna Mountain Resort
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Aussenansicht Gradonna im Sommer
© Gert Perauer
Familiengeführtes Change Maker Hotel in Tirol

Beginnen wir von vorne: 1966 eröffnet Marthas Mutter eine kleine Frühstückspension im Tal. Kein Designhotel, kein Konzept-Claim – einfach ein Haus mit offenen Türen. Die kleine Martha wächst zwischen Kaffeekannen und Gästestimmen auf. Morgens schnappt sie sich beim Frühstück einen Teller, setzt sich ungefragt zu den Urlauber*innen an den Tisch und hört zu: Woher kommt ihr? Wie war die Wanderung? Warum gerade Osttirol? So lernt man das Gastgeben. Bei Martha Schultz jedenfalls war es so.

Heute steht sie gemeinsam mit ihrem Bruder Heinz an der Spitze der Schultz-Gruppe, zu der auch das Gradonna gehört. Aus der Frühstückspension ist ein erfolgreiches Familienunternehmen geworden. Und als wäre ein Resort wie das Gradonna nicht Aufgabe genug, führt Martha nebenbei noch andere Rollen mit derselben Selbstverständlichkeit: Seit kurzem ist sie Präsidentin der Wirtschaftskammer Österreich, setzt sich hartnäckig für Frauen in der Wirtschaft ein und für echte Chancengleichheit.

Im Hotel regt sie ihre Gäste zu mehr Nachhaltigkeit an, denkt in Kreisläufen statt in Saisonen und investiert mit Blick auf kommende Generationen. „Ich sehe mich verpflichtet, das Unternehmen so weiterzuführen, dass meine Enkelkinder es mit Freude in einer Region mit intaktem Lebensraum übernehmen und sie ihren Kindern auch wieder diesen Gedanken mitgeben", erzählt Martha.

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Suite mit Lärchenholz im Gradonna
© Gert Perauer
Schlaf-gut-Service im Gradonna

Am Fuß des Großglockners, wo die Luft klarer ist und die Nächte dunkler, nimmt man das Thema "Guter Schlaf" im Gradonna ernst. 30 Prozent der Menschen leiden an Schlafstörungen, Prävention ist das A und O. Im Gradonna bedeutet das: nicht "Ich-fall-um-und-bin-weg“, sondern tiefer, erholsamer Bergschlaf. Deine Helferlein: Schlaf-gut-Sommeliers klären darüber auf, warum das Handy mit seinem blauen Licht besser draußen bleibt, welches Buch den Puls senkt und welcher Tee den Tag sanft zuklappt. Wer mag, leiht sich einen Schlaf-gut-Koffer mit kuratierter Sammlung kleiner Helfer für große Erholung.

Das Zirbenholz in den Schlafräumen soll außerdem für noch entspanntere Nächte sorgen. Und dann ist da noch das Kissenmenü: Wildrose oder Bergheu, fester Polster oder wolkig weich – ausprobieren ausdrücklich erwünscht. Auf der Abendkarte stehen bewusst leicht verdauliche Gerichte und ein Schlummertrunk. Martha Schultz treibt das Thema persönlich um: „Wir möchten unseren Gästen diesen Schlaf-gut-Service bieten, um ihren Urlaub abzurunden und sie zu sensibilisieren.“

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Outdoor Pool zwischen Bergen im Sommer
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Sport und Wellness am Großglockner

Das Resort liegt mitten in der Natur, am Tor zum Nationalpark Hohe Tauern. Du erkundest die Landschaft bei geführten Wanderungen, beim Biken, Spazieren oder im Winter beim Pistenspaß in den Bergen. Batterien wieder aufladen geht im 3.000 Quadratmeter großen Spa mit frischem Quellwasser, bei Massagen, in den Saunen und im In- und Outdoor-Pool. Highlight: der neue moderne Adults-only-Outdoorpool, dessen Wasser zum Energiesparen Nachts in unterirdische Tanks abgeleitet wird, um dort bei gleichbleibender Wärme zu ruhen, bevor es am nächsten Tag wieder zurückgeleitet wird. Schwimmen geht hier also auch im Winter.

Auf der Haut spürst du die hauseigene Kosmetiklinie Magdalena's by Gradonna mit frischen Tiroler Alpenkräutern. Bewegen ist im Fitnesscenter, beim Yoga oder im Boulder- und Kletterraum angesagt. Tipp für Eltern: Falls auch die Kleinen mit von der Partie sind – um Kinder ab drei Jahren kümmern sich die professionellen Betreuer*innen im Waldkinder-Club.

 

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Designzimmer im Gradonna
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Hotelzimmer mit Aussicht auf Berge
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Hotel oder Chalets? Beides mitten in der Natur Osttirols

Wer am liebsten ganz privat und abgeschottet von den anderen Gästen relaxt, der macht es sich in den eigenen vier Wänden gemütlich. Die 36 Chalets (bis zu 250 Quadratmeter), 98 Zirbenholz-Zimmer und 23 Suiten im Hotel-Turm (bis zu 120 Quadratmeter) kommen je nach Kategorie mit Panorama-Bad, Privat-Spa, Atrium und Sonnenterrasse oder Balkon.

Zum Essen verlässt du dann aber besser doch das Zimmer und stattest dem hauseigenen Gourmetrestaurant einen Besuch ab. Und das zahlt sich definitiv aus, Chefkoch Michael Karl bekommt für seine regionale Küchenlinie nicht umsonst eine Haube von Gault & Millau. Du kannst im Gradonna auch gemeinsam mit dem Hund urlauben.
 

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Pool im Garten vom Gradonna
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Restaurant mit Panoramablick im Gradonna
© Gert Perauer
Workation in Osttirol

Und weil die Grenze zwischen Laptop und Liegestuhl längst verschwimmt, hat das Gradonna auch das Arbeiten neu gedacht. Im MICE-Bereich (steht für Meetings, Incentives, Conventions und Exhibitions) tragen die Tagungsräume Namen wie „Denkstube“, „Geistesblitz“ und „Weitblick im Turm“ – letzterer mit Panorama, das jede PowerPoint-Folie in den Schatten stellt. Dazu ergänzt ein neuer Coworking-Space das Angebot. Workation mit WLAN und Weitblick, Meetings mit Bergpanorama – und danach ein Sprung in den Pool. Productivity, Gradonna-Style.

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Kals in Ostirol: Wanderfamilie in den bergen im Sommer
© Gert Perauer
Nachhaltiges Designhotel aus Holz und Naturmaterialien

Das Gradonna passt sich auch optisch an die imposante Naturlandschaft rund um den Großglockner an. Die Fassade kennzeichnen Holzschindeln und verspiegelte Glaselemente. Im Inneren kommen Kalser Marmor, heimisches Fichtenholz, Leinen und Loden zum Einsatz. Beim Bau des Gradonna flossen 85 Prozent des Budgets der Schultz-Gruppe ins direkte Umland.

Der Lodenstoff kommt aus dem Pustertal, viele Handwerker*innen aus Osttirol. Kurze Wege und persönliche Verbindungen sind Martha hier besonders wichtig. Wertschöpfung bleibt somit im Tal, das Know-how auch. Dadurch profitiert am Ende nicht nur das Hotel, sondern die ganze Region. Das Resort ist zudem komplett autofrei. Ein Viertel der Gäste kommt daher inzwischen schon mit der Bahn, ein weiteres Viertel mit dem E-Auto –  20 Ladestationen stehen bereit. Gib rechtzeitig Bescheid, dann wirst du vom Hotel vom Bahnhof abgeholt. 

Diese Story wurde ursprünglich im Juli 2017 veröffentlicht. Wir haben neue Informationen ergänzt.

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Gradonna Mountain Resort
Gradonna 1
9981 Kals am Großglockner
Österreich

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