The Comodo: Vom Sanatorium zum Sixties-Juwel in Bad Gastein
Frischer Wind: Das Boutiquehotel Comodo war mal ein altes Kurhaus in Bad Gastein. Jetzt ist es ein Hotel voller Design, Kunst und Lässigkeit in den Bergen. Wenn du das magst, wirst du auch den Mid-Century-Vibe im Hotel spüren und lieben.
Berlin trifft Bad Gastein
Gut, dass es Barbara Elwardt gibt. Sie ist Architektin aus Berlin, die sich schon vor langer Zeit in Bad Gastein verliebte. So verliebt, dass sie vor einigen Jahren eine alte Krankenfürsorgeanstalt (so hieß das Ding wirklich) kaufte und daraus das Designhotel Comodo zu etwas ganz Besonderem verwandelte: Da triffst du den Stil der 1960er und 70er Jahre mitten in die Alpen. Viel Kunst, liebevolle Vintage-Funde und handgefertigte Möbel stechen sofort ins Auge.
Das hat auch mit dem guten Händchen von Piotr Wisniewski zu tun. Er ist der Chefdesigner des Hotels. Der gute Mann folgte bei der Gesamtkonzeption des Hotels dem besonderen Spirit von Bad Gastein: nämlich einen Ort zu schaffen für eine neue Kreativszene, die mit Kunst und Kultur nur so brodelt. Barbara Elwardt bringt es auf den Punkt: „Für uns ist Bad Gastein genauso aufregend wie Berlin in den 1990er Jahren.“
Gemütlicher Rückzugsort
Die globalen Nomaden aus den großen Städten, die jetzt durch Gastein ziehen und die heilende Kraft der Natur suchen, bekommen im Hotel gleich einen kleinen Sprachkurs mit auf die Reise. Comodo kommt aus dem Italienischen und steht für gemütlich, bequem und komfortabel. Der Gasteiner würde kommod dazu sagen.
Oder wie es die Eigentümerin Barbara Elwardt ausdrückt: „Was macht für mich ein gutes Hotelerlebnis aus? Ich muss mich wohlfühlen und vor allem die Möglichkeit haben, Zeit außerhalb meines Zimmers zu verbringen. Das ist wirklich der Kern unseres Konzepts. Ich kann mich zurückziehen oder die Gemeinschaft genießen und andere Menschen treffen.“
Coworking im Thermalwasser-Spa
Alsdann: Draußen die Gasteiner Bergwelt mit all ihren Vorzügen, drinnen ein echtes Refugium für kreative Köpfe. Hier entspannst du im Spa mit Thermalwasser und Produkten von Saint Charles. Du schwimmst eine Runde im Indoor-Pool mit Mega-Ausblick auf das ganze Gasteinertal. Du powerst dich im Yoga- oder im Fitnessstudio aus, liest ein Buch am Kamin, bist fleißig im Co-Working Space, gönnst dir einen guten Film im hoteleigenen Kino oder bestaunst Kunst. Die spielt im Hotel nämlich eine besonders große Rolle: Europas aufstrebende Talente werden zur Schau gestellt.
Bio-Essen für De Leit
Sprachkurs dann auch beim Essen und Trinken: "De Leit´" heisst das offene Restaurant mit Panoramafenster. Das ist nicht Holländisch, sondern der Salzburger Ausdruck für "Die Leute". Damit es gut klingt, sprichs am besten d'Leit aus. Dann bist du so gut wie ein Local – genau wie die Produkte, die der Berliner Küchenchef – natürlich cool tatöwiert – von den Produzent*innen aus der Region holt. Dazu gibt es eine Auswahl an Bioweinen und Cocktails.
Insidertipps aus der Redaktion von Rob
- Das Hotel liegt nicht direkt an der Piste. Check dir den täglichen Morgen-Shuttle. Der bringt dich um 8.30 Uhr direkt zur Stubnerkogel-Gondelbahn.
- Das hauseigene Kino ist Netflix-tauglich. Da checkst du mit deinem Netflix Accout ein und schon streamst du im Kino-Format. Du kannst auch das ganze Kino exklusiv mieten.
- Am Weg Richtung Toilette kommst du an der Mützen-Wand vorbei. Da hängen vier lässige Designerstücke zum Probieren – absolut instagramable!
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Buchungsanfragen
The comodo
Kaiserhofstraße 18
5640 Bad Gastein
Österreich