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Spazieren und entspannen zum Sonnenuntergang am Weststrand auf dem Darß
© MV-T/Felix Gänsicke

7 Mal Slow Sommer auf Fischland-Darß-Zingst

Für Höhenflüge braucht es keine Gipfel. In Fischland-Darß-Zingst reicht ein Fahrrad, die Meeresbrise und das Gefühl, dass der Horizont kein Ende hat zum Runterkommen und glücklich sein. Die schmale Landzunge zwischen Lagunen und Ostsee ist wild und weich zugleich und der vielleicht entspannteste Gegenentwurf zum Sommer in den Bergen. 

Karin Wasner

Fischland-Darß-Zingst ist eine 45 Kilometer lange Halbinsel an der Ostseeküste zwischen Rostock und Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern. Statt Après-Ski gibt’s Abendlicht. Statt Höhenmeter Horizont. Zwischen Reetdächern und Fischerdörfern vergeht die Zeit gleich ein bisschen langsamer. Wo das Meer mit dem Himmel verschwimmt und Wälder bis an den Strand reichen, ziehen Kraniche übers Schilf und alte Zeesboote durch die Lagunen.

Und du? Du wanderst durch uralte Küstenwälder, springst in die Ostsee oder sitzt mit einem Fischbrötchen im Hafen und schaust in den Sonnenuntergang. Für alle, die sonst dem Ruf der Berge folgen: Diese sieben Slow-Summer-Erlebnisse zeigen, warum sich Urlaub an der Ostsee lohnt.

Bodden und Ostsee: Zwei Meere in einem Urlaub

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1_Zingst_Seebrücke_und_Strand_im_Sonnenuntergang
© MV-T/Francesco Carovillano

Morgens stehst du am Bodden und hörst nichts außer ein paar Möwen und das Rascheln des Schilfs. Die ruhige Lagunenlandschaft ist wie gemacht für alle Arten von Wassersport. Nachmittags springst du in die Ostsee, spielst mit den Wellen und findest noch beim Heimkommen Sand in deinen Taschen. 
Das Beste an Fischland-Darß-Zingst: Du musst dich nicht entscheiden. Auf der einen Seite die ruhigen Boddengewässer mit kleinen Häfen und Segelbooten, auf der anderen die offene Ostsee mit langen Stränden, Wellenrauschen und weitem Horizont. Zwei Welten – getrennt nur durch ein paar Minuten mit dem Fahrrad.

Outdoor-Erlebnisse auf der Halbinsel: Bike & Hike im Flachland

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Radttour an der Steilküste vor Wustrow
© MV-T/Felix Gänsicke

Auf Fischland-Darß-Zingst brauchst du keine Höhenmeter, um draußen glücklich zu sein. Radwege führen hier durch urige Wälder, über Deiche und entlang der Küste – bis zum berühmten Leuchtturm am Darßer Ort an der nordwestlichen Spitze. Wind, Wasser und der weite Blick sind hier deine Begleiter beim Strampeln ohne Schnaufen. 
Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, findet auch sein Glück: auf Pfaden durch den Darßwald oder entlang der Steilküste. Lust auf Meerwasser unter deinen Schritten? Dann auf zum Spaziergang über die Seebrücken. Wusstest du, dass die Seebrücke Prerow als längste Seebrücke der Ostsee ganze 720 Meter ins Meer ragt?

Nordische Lichtspiele: Kunst & Kultur auf Fischland-Darß-Zingst

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2_Hirschbrunftzeit im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft zum Sonnenaufgang
© MV-T/Erik Gross

Kamera nicht vergessen! Das Licht hat schon viele hier festgehalten – und einige nie wieder losgelassen. In der ehemaligen Künstlerkolonie Ahrenshoop treffen sich bis heute Freigeister zu Kunst- und Kulturgenuss. Farben und Schatten sind an der Küste magischer als anderswo.
Das weiche Küstenlicht, die dramatischen Abendhimmel und immer wieder auch tierische Begegnungen ziehen seit jeher Fotograf*innen und Kreative an. Im Fokus: das Ostseeheilbad Zingst mit seinem Umweltfotofestival „horizonte zingst“, Fotofrühling und Fotoherbst. Wer ohne Technik kommt, genießt den Moment ganz analog: einfach auf einer Bank sitzen und staunen.

Nordic Soulfood & Fischerdörfer

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5_Zwischenstopp im Hafen vom Ostseebad Ahrenshoop
© MV-T/Felix Gänsicke

Zwischen Reetdächern, kleinen Häfen und schmalen Straßen schmeckst du, wo du gerade bist: frisch geräucherter Fisch, fangfrische Ostsee-Spezialitäten, einfache Gerichte mit wenigen, guten Zutaten. Auf den Frischemärkten entdeckst du Regionales, von Fisch über Gemüse fürs Abendessen bis zu Honig und Käse für dein Urlaubsfrühstück. 
In den ehemaligen Fischerdörfern am Bodden reihen sich Fischkaten, Hofläden und Cafés aneinander, oft mit Blick aufs Wasser. Und wenn du jetzt auch nicht gleich weißt, was eine „Fischkate“ ist: Das ist ein traditioneller, meist reetgedeckter Fischer-Imbiss, der heute als uriger kulinarischer Geheimtipp an der Küste gilt. Setz dich auf eine der Holzbänke, schau auf die wackelnden Boote und entdecke, wie gut sich nordische Küche und langsames Reisen ergänzen.

Segeln auf Zeesbooten – traditionelle Fischerboote auf Fischland-Darß-Zingst

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Cruise with a Zeesenboot
© MV-T/Markus Tiemann

Auf einem Zeesboot merkst du schnell, was Entschleunigung bedeutet, sollte der Wind mal Besseres zu tun haben. Die historischen Fischerboote mit ihren braunen Segeln gleiten fast lautlos über den Bodden und gehören zu Fischland-Darß-Zingst wie die Dünen zum Strand. 
Keine Motorengeräusche, dafür knarrende Planken, flatternde Segel und Kapitän*innen, die Geschichten von früher erzählen. Schnell wird dir an Bord klar, warum es die Menschen hier seit Jahrhunderten aufs Wasser zieht.

Ferienunterkünfte in Fischland-Darß-Zingst: Schlafen am Nationalpark

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 6_Hikers in front of a thatched-roof house in the Baltic Sea resort of Zingst
© MV-T/Petermann

In Fischland-Darß-Zingst nächtigst du unter Reetdächern und hinter bunten Darßer Türen in lässigen Ferienunterkünften. Hier findest du Ruhe, Natur und Entschleunigung. Ein Großteil der Halbinsel gehört übrigens zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft – dem größten Nationalpark an der Ostsee. Deine Wege führen durch urwüchsige Wälder, Dünen und unverbaute Strände. Die Natur ist der Star, Souvenirläden und Bettenburgen halten respektvoll Abstand.

Nachhaltiger Urlaub: Achtsam Reisen auf der Halbinsel

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The jungle of Darß
© MV-T/Wanderfolk/Magda Lehnert

Fischland-Darß-Zingst ist ein sensibler Naturraum, perfekt, wenn du achtsam reisen willst. Egal, wie du hier ankommst: Vor Ort schnappst du dir am besten ein Fahrrad, denn die entspannteste Art, die Halbinsel zu erkunden, ist auf zwei Rädern. Kurze Wege und Fahrradverleihe machen es dir ganz leicht. 
Im Nationalpark gehst du mit Ranger*innen auf Erkundungstour, beobachtest Kraniche und Seeadler, radelst durch den Darßwald oder lässt dir am Weststrand gemeinsam mit den „Windflüchtern“ die Ostseebrise um die Nase wehen. Hier gilt: Natur, Natur sein lassen. Wir hinterlassen nichts, außer Fußspuren. So bleibt die Halbinsel, wie sie ist: Ein Sehnsuchtsort für alle, die nach dir ihren Slow Summer erleben wollen.

Wir von der Insiderei lieben Transparenz. Deswegen möchten wir dir sagen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit dem Reiseland Deutschland erstellt wurde. Der Beitrag wurde – bei völliger redaktioneller Freiheit – finanziell unterstützt.

Mache deinen Urlaub zum unvergesslichen Erlebnis!

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