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© Philipp Kirschner

Leipzig: 5 Tipps für dein nachhaltiges City-Abenteuer

Du willst eine Stadt nicht nur erleben, sondern dabei auch Gutes tun? In Leipzig geht das – zu Fuß, mit dem Bike oder sogar im Kajak.

Karin Wasner

Man sagt, Leipzig sei eine Stadt, die sich ständig neu erfindet. Früher Industriemetropole, heute Kreativ-Hotspot – und nirgendwo spürst du diesen Wandel so sehr wie im Westen. Plagwitz, Lindenau, Schleußig: alte Backsteinfabriken, die jetzt Galerien und Cafés beherbergen. Hier trifft Bio-Brot auf Bowls, Fair Fashion auf Street Art. Wir haben deine nachhaltige To-do-Liste: vom Paddeln durchs Wasserlabyrinth der Elsterkanäle zu Kuchen im Urban Jungle und Food-Waste-Dumplings beim Streetfood-Hopping durch die Plagwitzer Markthalle. 

 

Ab aufs Wasser – mit Green Kayak

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© Philipp Kirschner

Vom Wasser aus die Stadt entdecken und gleichzeitig die Umwelt retten? Mit Green Kayak paddelst du kostenlos durch Leipzigs Kanäle – und fischst dabei Müll aus dem Wasser. Über 149 Tonnen Müll haben fleißige Paddler*innen schon gesammelt! Greifer und Müllbeutel gibt’s gratis zum Boot. Nach dem Clean-up ab ins Pflanzencafé Café Roots: hausgemachter Kuchen in wuchernder Pflanzenwelt, sogar Deko zum Mitnehmen. Und der Kaffeesatz deines Flat White wird hier zu gratis Pflanzendünger für zuhause. Kaffee-Aficionados ziehen weiter in die Rösterei Good Day Coffee – die Adresse für Specialty Coffee, Matcha oder einen Cold Brew – der perfekte Energie-Boost nach der Paddeltour. 
 

Foodie-Hotspot Leipziger Westen: Bio-Brot, Bowls & Bier

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© Tom Williger

Der Westen Leipzigs ist ein Food-Playground. Starte samstags in der Plagwitzer Markthalle. Die historische Gießerei wird wöchentlich zum Slow-Food-Hotspot: regionale Produzent*innen bieten Obst, Gemüse, Pasta, Käse – unverpackt, saisonal, regional. Koste dich durch die Streetfoodstände: Thai oder lateinamerikanisches Streetfood? Donut oder Quiche? Unbedingt probieren: die Dumplings von „Nomadengelüste“. Sie verwandeln Überschüsse vom Acker und Feldfrüchte regionaler Betriebe zu Teigtaschen, Kimchi und anderen Großartigkeiten.

Für Lunch geht’s ins Kreativ-Quartier Tapetenwerk: Inmitten von Werkstätten und Ateliers serviert die Kantine Rocky Maria Bowls, Pasta oder Eintöpfe, immer saisonal, oft vegetarisch oder vegan. Wer’s herzhafter mag, schaut in der Lubo Kantine auf eine Lunchbox vorbei: regionale Zutaten, wechselnde Menüs und selbstgebrautes Bier aus der Plagwitzer Brauerei. Fixstarter: koreanisches Bibimbap.

Noch Hunger? In der Brasserie Kleine Leckerei serviert Chef René Bison-Burger aus regionaler Zucht, selbstgemachten Kuchen und frische Bowls – plus Wochenend-Brunch für Spätaufsteher. 

Am Gelände der alten Baumwollspinnerei duftet es in der Bäckerei Nourish nach Sauerteigbrot und Croissants. Matthias Brühl und Nouredin Almekdad kreieren in ihrer authentischen Sauerteigbäckerei wechselnde Brotsorten, vegane Leckereien und Kuchen, inspiriert von internationalen Rezepturen, gebacken aus regionalen Bio-Zutaten.

Klicke hier für die besten Tipps für Foodies, die vegetarisch und vegan lieben!

Fair shoppen in Leipzig: Von Rhabarberleder bis Upcycling

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© DEEPMELLO & FRIENDS

Leipzigs Westen ist nicht nur Food-Paradies, sondern auch Heimat einer lebendigen Design- und Fair-Fashion-Szene. All das verbindet die Initiative "Leipzig liebt Regionales": rund 30 Manufakturen des Kunst- und Lebensmittelhandwerks, die in und rund um Leipzig produzieren – von Mosaiktischplatten, Edelstahlpfannen und Schmuck bis Backwerk, Ziegenfleischprodukten oder Käse. 

Faire Mode und Design sind auch die Topics des Netzwerks Fair Fashion Lab. Bei ihrer Fair Fashion Tour spazierst du durch Plagwitz und lernst Designer*innen kennen, die ökologische Materialien und faire Produktion vereinen. Stationen sind Labels wie Rothöll, die aus isländischem Fischleder Taschen und Accessoires fertigen, oder Goldschmiedin „Goldie“. Als Goldbert kreiert sie neben Schmuck und Tattoos auch Shirts, Hoodies und Taschen

Im historischen Capa Haus in Lindenau fertigt Schmuckkünstlerin Robyn Chamberlain Schmuckstücke aus fair gehandeltem Gold, recyceltem Silber und ethisch gewonnenen Edelsteinen. Den passenden Schal webt sie dir gleich dazu – natürlich aus organischen Materialien
Im Fanö zeigt Sabine Kuhnhäuser, wie urban und stylisch Slow Fashion sein kann und Hutdesignerin Angela Wandelt verbindet mit ihrem Label Gela Hüte Handwerkstradition mit modernem Style. Chapeau! 

Dein neues Lieblingsteil wartet im Concept Store deepmello & friends: Auf über 100 Quadratmetern findest du neben Lederaccessoires aus pflanzlich gegerbtem Rhabarberleder auch Mode, Interior, Kosmetik und Delikatessen von befreundeten Marken. 
Pre-loved-Lovers finden ihre Schätze im Wiederschön: Der Store widmet sich dem Thema Upcycling und schenkt Kleidung, Möbel und Accessoires ein Second Life. 

Kultur goes Green: Grassi Museum und Oper Leipzig

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© Philipp Kirschner

Wie nachhaltig kann Kultur sein? Leipzig macht es vor. Das Grassi Museum vereint drei Museen in einem Art-déco-Komplex: Kunst & Design, Welten & Kulturen, Musik & Instrumente. 2025 feiert es 150-jähriges Jubiläum. Neben spannenden Ausstellungen locken im Sommer Yoga, Lesungen und Workshops in den begrünten Innenhöfen – Kultur trifft Community.

Auch die Oper Leipzig macht Ernst: Als erstes deutsches Theater ist nach internationalem Standard für nachhaltiges Eventmanagement zertifiziert und definiert grüne Kulturarbeit konsequent neu. Oper, Ballett oder doch lieber Musical? Das zweitälteste Musiktheater Deutschlands ist bekannt für seine kreativen Inszenierungen und setzt Backstage auf faire, ressourcenschonende Produktion.

Nachhaltig mobil – Explore Leipzig & Mobilitätstools

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© Tom Thiele

Leipzigs Szeneviertel nachhaltig erkunden? Easy mit der Explore Leipzig-App. Interaktive Stadtrundgänge und Radtouren führen dich flexibel und in deinem Tempo durch die Stadt – ganz neue Fahrradrouten auch in Leipzigs grünes Umland bis hinein ins Neuseenland. Urban und besonders beliebt: „Beyond Leipzig“ – ein Trip durch Plagwitz, Lindenau, Südvorstadt und den Südosten, gespickt mit Insider-Tipps.

Noch mehr Green Moves: per Rad über die Sachsenbrücke mit ihren bunten Klimastreifen cruisen, durch den Clara-Zetkin-Park rollen oder per LeipzigMOVE-App alle Verkehrsmittel bündeln – von nextbike über E-Scooter bis Carsharing und die Öffis.

Noch mehr hippes, grünes Leipzig gefällig?
Leipzig-Insiderin Juliane Scheibner teilt ihre nachhaltigen Hotspots
hier!

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Wir von der Insiderei lieben Transparenz. Deswegen möchten wir dir sagen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit dem Reiseland Deutschland im Rahmen der Nachhaltigkeitskampagne FEEL GOOD erstellt wurde. Der Beitrag wurde – bei völliger redaktioneller Freiheit – finanziell unterstützt.

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