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Werner Hinteregger vor der Rossalm mit Bergen dahinter
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Insidertipps rund um Brixen: Werner Hintereggers Lieblingsplätze

Werner Hinteregger ist auf der Plose groß geworden. Wenn du wirklich wissen willst, was hier los ist, frag den Rossalm-Gastgeber! Seine Tipps sind sehr konkret: ob liebste schwarze Piste, Gabler oder Beerenwald. Dazu verrät er, wo er Schlutzkrapfen isst, Wein trinkt und für ein romantisches Dinner reserviert.

Barbara Seemann

Die Rossalm oberhalb von Brixen ist für Werner Hinteregger Arbeitsplatz und Wohlfühlort in einem. Er ist ein echter Local. Unten im Tal aufgewachsen, immer auf den Pisten der Plose und seit mittlerweile 20 Jahren Gastgeber hoch oben auf der Rossalm. Kurz: er kennt die Gegend wirklich gut. 

Also haben wir ihn nicht gefragt, was man rund um Brixen unbedingt gesehen haben muss. Sondern was er selbst macht: Welche Piste fährt er, wenn er Zeit für ein paar Schwünge hat? Wohin wandert er mit seiner Familie? Wo bestellt ein Sommelier ein Glas Wein – und was muss man bei Schlutzkrapfen beachten? Und einen Lieblingstipp wirst du von ihm immer hören: „Der Sonnenuntergang auf der Rossalm ist jedes Mal aufs Neue etwas Besonderes – egal zu welcher Jahreszeit.“

Werners Tipps für die Plose und rund um Brixen

Eure Gäste starten von der Rossalm direkt vor der Haustüre auf die Piste: Wenn es deine Zeit zulässt: Welche Heimstrecke fährst du selbst am liebsten? 

Auf der Plose fahre ich am liebsten die Piste 7A, das „Bärenloch“. Zu Beginn ist es schön flach und breit zum Carven, anschließend steil und hügelig, richtig anspruchsvoll. Großes Plus: Nur wenige fahren die gesamte schwarze Piste. Somit hat man ausreichend Platz.

Bergschuhe an und raus in die Natur: Welche Wanderroute auf der Plose wird für dich nie langweilig? 

Ganz eindeutig die Wanderung zum Gabler auf 2.576 m. Von uns ist man eine gute Stunde zu Fuß dorthin unterwegs. Oben angekommen, heißt’s durchatmen und Kino genießen: Dolomitenmassiv, Zillertaler, Stubaier und Ötztaler Alpen, Ortlermassiv, Brenta und Adamello. Die Aussicht ist einfach traumhaft schön.

Mit dem Bike auf den Berg: dein Geheimtipp? 

Für die Anspruchsvollen: Downhill hinunter bis St. Andrä und danach übers Würzjoch wieder zurück. Bei ca. 50 Kilometern Plose-Rundumfahrt ist gute Ausdauer gefragt.

Du gönnst dir zwischendurch ein paar Stunden Auszeit mit deiner Familie: Wohin in der Region zieht es euch?

Unweit vom Würzjoch liegt die Pecolhütte, eine urige kleine Alm weit weg vom Trubel. Der Fußmarsch dauert nur eine knappe Stunde. Mit den Kindern geht es aber immer quer durch den Wald, wo Unmengen an Erdbeeren, Heidelbeeren und Himbeeren wachsen. Mit ein bisschen Naschen klappt das Wandern von alleine. Anschließend gibt’s zur Belohnung gutes Essen und einen kleinen Kinderspielplatz.

Apropos Kulinarik: dein liebstes Südtiroler Gericht? Und wer kocht es am besten? 

Eindeutig Schlutzkrapfen – mit Spinatfüllung und mit richtig viel Butter abgeschmolzen. Die gehen immer, egal ob als Vor- oder Hauptspeise. Unser Koch Harry bereitet sie nach altem Rezept zu: dünn ausgerollt, mit ordentlich Fülle drinnen und mit schön schmalem Rand gepitscht (mit den Fingerspitzen fest zusammengedrückt, wodurch das typische, leicht gewellte Muster entsteht, Anm.).

Wo reservierst du für ein romantisches Dinner?

Im Ansitz Fonteklaus in Gufidaun. Dieses besondere Plätzchen oberhalb von Klausen bietet authentisch regionale Küche und eine traumhafte Aussicht. Einfach zum Genießen. 

Wo trinkst du mit Freund*innen ein gutes Glas Wein? 

In der Vinothek Vitis in Brixen. Die Location ist toll, die Weinauswahl super und die Beratung von Christoph sowieso.

Welche Kreativen in der Region sind dir zuletzt mit spannenden Projekten aufgefallen? 

In Brixen wird zurzeit in Kooperation von Gemeinde und Tourismusverein der neue Hofburgarten gestaltet. Er soll als Ort für Natur und Kunst im Frühjahr 2028 eröffnet und zum Treffpunkt für Einheimische und Gäste werden. Die künstlerische Gestaltungsidee stammt von Andrè Heller.

Danke für deine wertvollen Tipps Werner!

Hier triffst du ihn:

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