Wilde Vienna: Vom ehemaligen Postamt zum Aparthotel im Ersten
136 Apartments im Stubenviertel gespickt mit Kunst. Das Aparthotel war früher ein Postamt. Heute hat Medienkünstler SHA den Innenhof in das Museum of Change umgewandelt, in dem die KI Bilder in Echtzeit generiert.
Im Stubenviertel fühlst du dich im Wilde Vienna Fleischmarkt gleich wie daheim. Du lebst wie ein Local im Ersten Bezirk – in einem der 136 Studios, Ein- und Zwei-Zimmer-Apartments. Das Haus ist über 300 Jahre alt, früher beherbergte es das Postamt der Stadt. Wilde spricht man übrigens englisch aus. Es ist nach Oscar Wilde benannt, dem berühmtesten Sohn Dublins, wo die Hotelgruppe ihren Sitz hat.
Die Apartments selber sind wie das Herz von Wien: Altbau mit hohen Gewölbedecken, große Fenster, Balken, gealterter Putz. Dazu zeitgenössische Möbel und Fotografien. Eine gute Mischung aus Scandi, Mid-Century und romantischer Wiener Architektur. Verantwortlich dafür ist Stephanie Barba Mendoza. „Das Design ist tief in Wiens rebellischer Kunstgeschichte verwurzelt, insbesondere im Geist der Wiener Secession und ihrer wegweisenden Künstler. Ich wollte die außergewöhnliche Architektur und das Erbe des Standorts würdigen und gleichzeitig etwas Zeitgemäßes schaffen“, erklärt uns Stephanie das Konzept.
Insider-Tipp von Elisabeth: Nimm dir die Zeit, das Museum of Change zu erleben. Komm zur vollen Stunde, dann findet im Innenhof des Wilde eine ganz besondere Präsentation statt. Einfach überraschen lassen!
Ein Aparthotel ist eine Mischung aus Wohnung und Hotel. Studios und Apartments sind wie Ferienwohnungen ausgestattet zum Kochen, Essen, Arbeiten und Entspannen. Geputzt wird im Wilde Vienna Fleischmarkt am 4. Tag und bei längeren Aufenthalten einmal die Woche. In Wien gibt es eine 24-Stunden-Rezeption, eine Bar und eine Brasserie – plus A-la-carte-Frühstück, wenn man möchte.
Den Innenhof des Wilde solltest du dir in der Zeit von 18 bis 22 Uhr unbedingt anschauen. Der österreichische Medienkünstler SHA hat die 1.500 Quadratmeter in das Museum of Change (MOC) verwandelt. Dort wartet ein multisensorisches Erlebnis auf dich: Großformatige, lichtgestützte Bilder werden in Echtzeit als Reaktion auf das Publikum von der KI generiert. Dahinter stehen mehr als 50 Projektoren, 120 Lautsprecher und Nebelmaschinen.
Im Erdgeschoss des Wilde Vienna geben sich renommierte internationale Künstler:innen ein Stelldichein: Entdecke die Wandgemälde des Wieners Max Freud, Bilder des italienischen Architekturfotografen Giulio Ghirardi, farbenfrohe, gewebte Wandteppiche der Französin Mathilde Felter, lyrische Gemälde von Joseph Dilnot aus Brighton und Ölgemälde der Britin Isabelle Carr. Und vor der Tür die einzigartige KI-Kunst.
Was du im Erdgeschoss des Wilde noch findest: das Oscar’s. Eine coole Mischung aus Kaffeehaus, Bar und Restaurant. Dort bist du zum Arbeiten oder um Freund:innen zu treffen. Unsere Empfehlung: der Schnitty Bap, ein Schnitzelsandwich von der All Day Dining-Karte. Lässig sind auch die verschiedenen Sharing-Platten.
Im Signature-Restaurant Rascal (was so viel bedeutet wie Schlawiner oder Frechdachs) hat sich Medienkünstler SHA mit einer Lichtinstallation ausgetobt. Zum Essen bekommst du Kunst serviert. Zum Schluss geht’s vom Erdgeschoss noch mal ganz nach oben: Von der Dachterrasse hast du einen traumhaften Ausblick auf die historische Skyline Wiens und auf die ganze Alte Post, die von der deutschen Denkmal-Neu-Gruppe zum „Lebendigen Haus“ umgebaut wurde.
Warum ist das Wilde Vienna ist eine Insiderei-Empfehlung? Hotel Wilde ist ein Insiderei-Tipp, weil das alte Postamt hier gerade ein ziemlich schickes Second Life bekommen hat – frisch generalsaniert, mit Geschichte zum Durchspazieren. Bonus in den Posthöfen: Das „Museum of Change“ mit Medienkunst-Show statt trockener Denkmaltour.
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Wilde Vienna Fleischmarkt
Dominikanerbastei 15
1010 Wien
Österreich