Jetzt auch mit Österreich-Tipps der A-List. Mehr Tipps. Gleiche Handschrift.    •     Jetzt auch mit Österreich-Tipps der A-List. Mehr Tipps. Gleiche Handschrift.
Image
Porto Piccolo von oben
© Minor Hotels

Portopiccolo: Urlaub an Triests Riviera

In einem verlassenen Kalksteinbruch versteckt sich ein autofreies Resort am Golf von Triest: mit Marina, Beach Club und dem Tivoli Portopiccolo Sistiana Wellness Resort & Spa als Ausgangspunkt. Portopiccolo ist kein klassischer Italienurlaub – sondern ein kleines, ziemlich spektakuläres Meerestheater an Österreichs Sehnsuchtsküste.

Janina Lebiszczak

Es gibt Orte, die wirken wie Filmkulissen. Portopiccolo gehört dazu. Wo früher ein verlassener Kalksteinbruch den Golf von Triest entstellte, entstand innerhalb weniger Jahre eines der außergewöhnlichsten Resorts Italiens. Autofrei, direkt am Meer, mit eleganten Natursteinhäusern, einer Marina voller prachtvoller Segelyachten und einem Beach Club, der immer wieder zu den besten Italiens zählt. Schauen wir uns dieses außergewöhnliche Plätzchen bei Triest genauer an!

Wir starten im Herz der Anlage: dem Tivoli Portopiccolo Sistiana Wellness Resort & Spa – ein exklusives Boutiquehotel mit nur 58 Zimmern und Suiten. Die von der Designikone Gio Ponti inspirierte Gestaltung verbindet italienische Grandezza mit warmen Naturtönen. Fast alle Zimmer eröffnen den Blick auf den malerischen Yachthafen und die Adria.
 
Im Hotel wartet auch ein stilvoller Wellnessbereich mit finnischer Sauna, Dampfbad und Ruhezonen. Und das kleine, aber hervorragend ausgestattete Tivoli Shape Gym. Nach dem morgendlichen Workout lässt es sich hier herrlich schmausen: Beim Frühstück auf der Terrasse des Restaurants Ocyan fällt dein Blick über schaukelnde Segelboote hinaus aufs offene Meer. Perfekte Kulisse für den ersten Cappuccino.
 

Image
tivoli portopiccolo Deluxe Zimmer mit Meerblick
© Minor Hotels

Portopiccolo: Luxus ohne Autos

In der Drohnenansicht wirkt Portopiccolo wie ein jahrhundertealtes Fischerdorf. Tatsächlich wurde die gesamte Anlage erst vor wenigen Jahren errichtet – nachhaltig, autofrei und mit viel Respekt vor der Landschaft. Autos verschwinden komplett in einer riesigen Tiefgarage, oberirdisch gehören die Gassen ausschließlich den Menschen. 

Das Resort ist öffentlich zugänglich, dennoch bleibt der exklusive Charakter erhalten: Hotelgäste und Eigentümer:innen der luxuriösen Villen und Apartments genießen eigene Strandbereiche, Infinity-Pools und private Rückzugsorte, flanieren in schicken Outfits durch die kleinen Gassen , verweilen in den Cafés oder erkunden den Yachthafen mit einem Gelato in der Hand.

Image
tivoli portopiccolo Beach Club
© Minor Hotels
Image
tivoli portopiccolo Beach Club
© Minor Hotels

Ein Beach Club wie aus einem James-Bond-Film

Der Portopiccolo Beach Club gehört zu den spektakulärsten der oberen Adria. Vier Pools, darunter mehrere Infinity-Pools mit Blick aufs Meer, luxuriöse Daybeds, helle Kiesstrände und elegante Holzstege führen direkt ins glasklare Wasser. Dazwischen serviert das Beach Restaurant fangfrischen Fisch, Ceviche oder Calamari, während an der Strandbar der Aperitivo in Richtung Sonnenuntergang zelebriert wird. 

Besonders eindrucksvoll: Von hier blickt man direkt auf Schloss Duino, das abends in goldenes Licht getaucht wird. Und da zieht es fast jeden Gast, der gut zu Fuß ist, magisch hin. Denn so verführerisch Infinity-Pools und Aperol auch sein mögen – manchmal reicht ein kurzer Spaziergang, um in eine völlig andere Welt einzutauchen. 

Nur wenige Minuten von Portopiccolo entfernt beginnt einer der spektakulärsten Küstenwege Italiens. Der Sentiero Rilke, benannt nach Rainer Maria Rilke, führt auf rund zwei Kilometern von Sistiana bis zum märchenhaften Schloss Duino. Hoch über den weißen Karstklippen verläuft der Weg mit ständigem Blick auf das tiefblaue Meer. Unter dir brechen die Wellen gegen die Felsen, über dir duften Pinien und Macchia. Kein Wunder, dass gerade hier Rilke Inspiration für seine berühmten Duineser Elegien fand. 

Wer früh aufsteht, erlebt einen ganz anderen Zauber: Yoga direkt am Meer. Während die ersten Sonnenstrahlen über der Adria aufgehen und nur das Rauschen der Wellen zu hören ist, bekommen Sonnengruß und Meditation eine neue Dimension des Wohlgefühls.

Image
Tivoli Portopiccolo Execuitve Suite
© Minor Hotels

Triest: Österreichs Fenster zum Meer

Für viele Österreicher*innen ist Triest weit mehr als eine italienische Hafenstadt. Fast 550 Jahre gehörte die Stadt zur Habsburgermonarchie und war der wichtigste Seehafen Österreich-Ungarns. Von hier liefen die Schiffe des Österreichischen Lloyd aus, Kaffee, Gewürze und exotische Waren gelangten über Triest nach Wien. 

Noch heute spürt man dieses gemeinsame Erbe überall. Auf der Piazza Unità d'Italia erinnern die prachtvollen Palazzi eher an Wien als an Rom, während im traditionsreichen Caffè Tommaseo und im legendären Caffè degli Specchi noch immer die Kaffeehauskultur der Monarchie weiterlebt. Ein Pflichtstopp ist das märchenhaft direkt am Meer gelegene Schloss Miramare, das Erzherzog Maximilian von Habsburg für sich und seine Gemahlin Charlotte errichten ließ. 

Ebenso beeindruckend ist der weitläufige Hafen, der schon zu k.u.k.-Zeiten Österreichs Tor zur Welt war und bis heute zu den bedeutendsten Adriahäfen zählt. Auch deshalb fühlt sich Triest für viele aus Österreich erstaunlich vertraut an – als hätte die Geschichte eine Brücke über die Adria gebaut.

Insider-Tipp von Janina: Vor der Heimreise lohnt ein Abstecher ins Eataly Trieste direkt am Hafen. Statt dem klassischen Kühlschrankmagnet als Urlaubssouvenirs wandern hier regionale Spezialitäten in den Einkaufskorb – und natürlich Illy-Kaffee, dessen Wurzeln untrennbar mit Triest verbunden sind.

Image
Tivoli Portopiccolo Azur Bar Lounge
© Minor Hotels
Image
Hafen Porto Piccolo Trieste
© Minor Hotels

Für alle, die lieber Natur als Luxus mögen

Zurück nach Portopiccolo: Wer nach Infinity-Pools und Aperitivo wieder ursprüngliche Adriaküste erleben möchte, muss dort nicht lange suchen. Entlang der Corsa della Bora führt ein Küstentrail durch den Karst. Der Einstieg beginnt direkt oberhalb der Bucht von Portopiccolo über helle Karstfelsen. Von dort spazierst du mit beinahe ständigem Meerblick durch die ursprüngliche Landschaft. Immer wieder laden kleine naturbelassene Felsbuchten zum Baden ein – ganz ohne Beach Club, Liegen oder Musik. Nur Felsen, Wind und das glasklare Wasser der Adria. Ein wunderbarer Kontrast zum stilvollen Luxus des Resorts.

Image
Portopiccolo Sistiana Essen
© Minor Hotels

Wein mit (Frauen-)Geschichte

Zum schönsten Ausflug der Reise wurde jedoch ein Abend im Karst. In der traditionellen Osmica Ostrouška, ein urigen Buschenschank zwischen Weinreben, Eseln, Schweinen und unzähligen Schmetterlingen, deren Geschichte bis auf ein Dekret Kaiser Josephs II. aus dem Jahr 1784 zurückgeht, empfängt uns Sommelière Alessia Manella

Sie ist weit mehr als eine Weinexpertin. Temperamentvoll, humorvoll, emotional und mit einer sympathisch feministischen Handschrift erzählt sie Geschichten statt trockener Fakten. Jede Rebsorte verbindet sie mit einer berühmten Frau – von Grace Kelly bis Jane Fonda. Plötzlich bekommen die Weine Persönlichkeit. 

Natürlich darf zum Aperitivo auch ein Glas Prosecco nicht fehlen. Anschließend präsentiert Alessia zwei der großen Weine des Karsts: den eleganten Vitovska, der auf den kargen Kalkböden seine feine Mineralität entwickelt, sowie den charaktervollen Terrano, dessen lebendige Säure und würzige Noten seit Jahrhunderten als Aushängeschilder der Region gelten. 

Image
Tivoli Portopiccolo Außenansicht bei Nacht
© Minor Hotels

Abwechslung an der Adria

Portopiccolo ist kein Ort für den klassischen Italienurlaub. Es ist eine elegante Mischung aus italienischer Riviera, modernem Luxus und österreichischer Geschichte. Morgens Yoga am Meer, mittags Infinity-Pool, nachmittags Triest mit seiner k.u.k.-Vergangenheit, abends Weinverkostung im Karst und Sonnenuntergang über Schloss Duino – abwechslungsreicher lässt sich die obere Adria kaum erleben. 

Gerade diese Kombination macht das Tivoli Portopiccolo Sistiana Wellness Resort & Spa so außergewöhnlich: Hier treffen mediterraner Lifestyle, große Geschichte und eine der schönsten Küstenlandschaften Italiens aufeinander. Wer nachhaltig reisen möchte, reist bequem mit der ÖBB nach Triest. Mehrmals täglich verbinden Railjet-Züge Wien direkt mit der ehemaligen Hafenstadt der Monarchie. Vom Bahnhof sind es anschließend nur rund 20 Minuten bis Portopiccolo – entspannter kann eine Auszeit am Meer kaum beginnen.

Hol dir mehr Hotel Insidertipps für deinen perfekten Urlaub!

Insiderei Hotel Griechenland Cooks Club Rhodos

Kontakt &
Buchungsanfragen

Tivoli Portopiccolo Sistiana Wellness Resort & Spa
Str. di Portopiccolo, 231/M
34011 Sistiana TS
Italien

Die besten Neueröffnungen
von Hotels und Restaurants, Traumzielen
bis zu jeder Menge Insidertipps
in deiner Inbox.

Suche