München

Mural: Fine Dining im Street-Art-Museum München

Im Muca, dem neuen Street-Art-Museum in München, ist jetzt ein hippes Restaurant eingezogen. Die Ceviche von Chefkoch Clemens Pfister ist jetzt schon legendary.

Das Muca in München ist neu. Mit dem Streetart-Museum ist jetzt aber nicht nur moderne Kunst in die Altstadt gezogen, sondern auch ein super Museums-Café/Restaurant. Es befindet sich im selben Gebäude wie das Museum – in einem ehemaligen Umspannwerk in der Hotterstraße.

Hinter dem Mural steckt Moritz Meyn, der auch das Isses in Schwabing sowie das Kopper in der Maxvorstadt betreibt. Chefkoch ist Clemens Pfister. Der 28-Jährige, der bis jetzt einige österreichische Haubenlokale unsicher gemacht hat, gibt im Mural erstmals den Ton in der Küche an. Der klingt vor allem nach zwei Kulinarik-Regionen: Asien und Südamerika. Auch wenn es das Mural noch gar nicht lange gibt, Pfister hat sich mit seinen Ceviches sehr schnell eine Fangemeinde erkocht. Der peruanische Fischsalat mit Lachs, Koriander und Süßkartoffeln ist so beliebt, dass er immer auf der Speisekarte steht.
Passend zur Location im Museum sind all seine Speisen selbst auch kleine Kunstwerke: „Keine Ahnung, ob das normal ist, aber ich will Kunst auf den Teller bringen und die beginnt als Kreation auf dem Papier“, so Pfister, der jedes Gericht zuerst zeichnet, bevor er es kocht.

Das Restaurant-Ambiente ist entspannt. Ein bisschen Industrie-Chic, Graffiti an den Wänden, eine barbusige Dame, die über der Küche schwebt. Das kunstvolle Interieur ändert sich im Monatsrhythmus. Immer wieder kommen neue Kunstwerke dazu und die alten müssen weichen.
Ein kleiner Tipp: Auch mal Mittags vorbei kommen. Anschließend den Nachmittag im Museum verbringen. Und danach wieder zurück ins Restaurant. Auf eine Zimtschnecke oder einen Kaffee von den Selbst-Röstern Man versus Machine.

Mural

Mural, Hotterstraße, München, Deutschland

http://mural.restaurant