Slowenien

Insider Vipava-Tal: Matej Tomažič

Matej Tomažič könnte auch Tourismus-Botschafter im Vipava-Tal sein. Tatsächlich ist er Chef der Majerija und kocht seine Gäste mit Kräutern und Mlinci ein. Die schlafen dann auch noch in seinen unterirdischen Zimmern.

Matej Tomažič könnte auch Tourismus-Botschafter im Vipava-Tal sein. Tatsächlich ist er Chef der Majerija und kocht seine Gäste mit Kräutern und Mlinci ein. Die schlafen dann in seinen unterirdischen Zimmern.

Wie beschreiben Sie jemandem, der die Gegend nicht kennt, das Vipava-Tal?
Das Vipava-Tal ist durch den Vipava- und den Soča-Fluss mit der Adria verbunden – das ist der Grund für unser mediterranes Klima. Wir haben eine lange Weinbau-Tradition, Obst- und Gemüseanbau. Unser Tal wurde früher “Garten von Wien” genannt. Um das wahre Vipava-Tal kennenzulernen, sollten Sie von der Hauptstraße runter, die alten Steindörfer und die Dorfstraßen besuchen!

Klingt sehr bodenständig: Was tut sich in der Gegend?
Es hat den Anschein, als würde das Vipava-Tal aus einem langen Schlaf erwachen. Abgesehen davon, dass man bei uns historische Sehenswürdigkeiten findet, haben wir wirklich gute Weinproduzenten und Top-Weine. Wir haben tolle Restaurants, die auch international Anerkennung finden. Und es gibt immer mehr Möglichkeiten zum Übernachten und für die unterschiedlichsten Aktivitäten. Gleichzeitig ist unsere Gegend aber nicht vollgestopft mit Touristen und damit ideal für jene, die Ruhe, Frieden und Ursprünglichkeit suchen.

Welche drei Dinge müssen wir hier unbedingt tun und sehen?
Schauen Sie sich den Ursprung des Vipava-Flusses an, die alten Dörfer und die Adria von den Nanos-Bergen aus. Machen Sie lange Spaziergänge in der Natur, gehen Sie Rad fahren, bergsteigen, paragleiten!

Sie sind in der Nähe der italienischen Grenze und haben Ihre eigene Pasta: Was ist Mlinci?
Das ist unsere selbstgemachte Pasta – Lasagne Style. Sie wird zuerst gebacken, dann gekocht und mit einer Sauce serviert. Früher haben das die armen Menschen gegessen, heute ist es eine Delikatesse. Ich glaub, wir sind die Einzigen im Vipava-Tal, die das anbieten.

Wo essen Sie gerne, wenn Sie einmal raus wollen?
In der Hisa Franko von Valter Kramar und Ana Ros in Kobarid (Staro Selo 1). Im La Subida von Josko und Loredana Sirk in Hormons (Via Subida 52). Beide sind wunderbare Gastgeber, man fühlt sich wie zu Hause. Großartiges Essen, großartige Weinauswahl – alles ist wunderschön.

Wo bekommen wir danach den besten Drink?
Vor Kurzem hat die Fabrika-Bar in Nova Gorica mit einer großen Auswahl aufgemacht (Bevkov Trg 1). Wir haben in unserem Keller 170 Labels.

Kräuter sind für Sie ein wichtiger Bestandteil jedes Gerichtes, warum?
Es ist einfach: Mit frischen Kräutern bekommen Sie mit wenig Anstrengung bessere Resultate. Die Gerichte schmecken nach mehr und sind leichter. Es ist sehr wichtig, die Kräuter zu verwenden, die die Natur gerade hergibt. Im Winter nehmen wir Rosmarin, Majoran, Thymian, Lavendel, Wilden Fenchel, Salbei, Schnittlauch.

In Ihrer Majerija vermieten Sie unterirdische Zimmer, richtig? Was in der Gegend sollten wir noch kennen?
Wir haben zehn unterirdische Doppelzimmer in verschiedenen Kräuterfarben. Unterirdisch deshalb, weil die Majerija ein Kulturdenkmal ist und wir seinen Wert nicht mit einem Zubau schmälern wollten. Etwas Besonderes in unserer Gegend sind noch das Zemono Manor House und das Restaurant Pri Lojzetu unseres Nachbarn Tomaž Kavčič (.

Wo sieht man die Schönheit Ihres Tales am besten?
Von den Bergen in Nanos sieht man das ganze Tal und noch weiter.

Verraten Sie uns bitte noch den coolsten Laden im Vipava-Tal?
Faladur, in einem alten römischen Turm in Ajdovščina: Die haben lokales Essen, Wein, Bier und vieles mehr (Lokarjev Drevored 8). Und der Blumenladen Cvetje in Ajdovščina mit ihren wunderschönen Bouquets (Goriška Cesta 23A).

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