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Katja Metz vom Kap Arkona Tourismus
© Franz Müller

Insidertipps Kap Arkona auf Rügen: Podcasterin Katja Metz

Der Wind pfeift über die Rügener Steilküste, Möwen ziehen ihre Kreise und am Horizont leuchtet die Ostsee. Für Katja Metz ist das Kap Arkona auf der sonnigsten und größten Insel Deutschlands mehr als ein Ausflugsziel – es ist ihre Heimat. Im Insiderinterview verrät sie ihre persönlichen Lieblingsorte.

Karin Wasner

Eigentlich führte Katja Metz viele Jahre ein ganz anderes Leben. Als Krankenschwester baute sie in Dresden eine Ausbildungsstation für Pflegekräfte auf. Doch die Sehnsucht nach ihrer Heimat auf Rügen blieb. Gemeinsam mit ihrem Ex-Mann rief sie den Podcast „Nah am Wasser“ ins Leben, in dem sie Rügen aus der Sicht der Einheimischen erkundet und besondere Menschen der Insel vorstellt.

Seit 2024 lebt sie wieder auf Wittow, arbeitet für die Tourismusgesellschaft und als Traurednerin bei Hochzeiten. Und zwar dort, wo sie als Kind schon am liebsten unterwegs war: am Kap Arkona. Das Flächendenkmal auf Rügen zieht jährlich rund 800.000 Besucher*innen an! Warum der Nordstrand ihr Kraftort ist, welche Wanderung sie jedem empfiehlt und wo es den besten Räucherfisch gibt, erzählt sie im Interview.

Viele verbinden das Kap Arkona vor allem mit seinen Leuchttürmen. Du kennst dort aber auch andere spannende Orte…

Es hat natürlich seinen Grund, warum die Leuchttürme das Symbol des Kaps sind. Wo auf der Welt findet man schon drei Leuchttürme und einen Marinepeilturm an einem einzigen Ort?  Das ist aber noch lange nicht alles! Da ist zum Beispiel der Gellort, der nördlichste Punkt der Insel Rügen mit dem riesigen Findling, dem „Siebenschneiderstein“ oder das Bunkermuseum in einer 2000 Quadratmeter großen Bunkeranlage, das spannende Einblicke in die Geschichte der Region gibt.

Wo spürst du den Zauber des Kaps am intensivsten?

Ganz klar am Nordstrand. Sobald ich dort das Meer höre und den Wind spüre, fällt der Alltag von mir ab. Dieser Ort erdet mich jedes Mal aufs Neue.

Kennst du eine Wanderung, die zu einem perfekten Tag am Kap gehört?

Meine absolute Lieblingsroute: Vom Nordstrand am Wasser entlang zum Siebenschneiderstein und anschließend über den Hochuferweg nach Vitt.

Wo kehrst du am liebsten ein?

Im Wild Birdie in Schwarbe-Siedlung. Bei Sandy und Eddy fühlt man sich sofort willkommen und die Küche ist außergewöhnlich gut, bodenständig und voller Liebe zubereitet.

Gibt es auf Wittow einen Hofladen, eine kleine Manufaktur oder Produzent*innen, die du gern besuchst?

Das Blumencafé Rügen in Wiek. Dort entstehen aus Kräutern und Früchten aus dem eigenen Garten wunderbare Spezialitäten. Außerdem kannst du hier hausgemachte Kuchen in einem verwunschenen, wilden Naturgarten naschen – mit Büchern zum Schmökern auf jedem Tisch.

Welches Naturerlebnis auf dem Wasser magst du?

Da führt mein Weg direkt zu den Rügen Piraten in Dranske, einer Surf-, Kite- und Segelschule direkt am Bodden. Mit einem SUP oder Kanu erlebst du ganz nah an der Schilf- und Boddenlinie die wahrscheinlich magischten Stunden.

 

Was wird am Kap Arkona deiner Meinung nach viel zu oft übersehen?

Ganz klar der Rügenhof. Viele übersehen am Weg zu den Leuchttürmen das historische Backsteinensemble. Dabei kannst du dort in Schauwerkstätten Kunsthandwerker*innen über die Schulter schauen oder Nudelgerichte aus der eigenen Manufaktur kosten.

 

Wenn Freund*innen dich besuchen und nur einen Tag Zeit haben – wie sieht euer perfekter Tag aus?

Wir starten im Rügenhof mit einem Kaffee aus der Kaffeerösterei von Steffen Kühn und spazieren anschließend zu den Leuchttürmen und weiter zum Gellort. Danach geht es über den Hochuferweg in das denkmalgeschützte Fischerdorf Vitt mit seiner achteckigen Uferkapelle und etwa 18 Einwohner*innen. Dort essen wir bei Ricarda Schwanz bei Crêpes & Meer einen leckeren Crêpe und holen uns eine Portion frischen Räucherfisch bei Tobs, dem letzten Fischer von Vitt. 

Welche Unterkunft empfiehlst du Menschen, die das Kap Arkona entdecken möchten?

Eine der 16 gemütlichen Ferienwohnungen im Rügenhof Putgarten. Näher am Kap kannst du kaum übernachten.

Welchen Ausflug in der Umgebung würdest du unbedingt noch mit dem Kap Arkona verbinden?

Einen Abstecher nach Dranske an den naturbelassenen Steinstrand. Dort kann man wunderbar nach Fossilien und Hühnergöttern suchen. Geh an der Kreuzbuhne – das sind Holzpfähle in der Ostsee zum Strand- und Küstenschutz – in Richtung Bug. Hier kannst du übers Meer nach Hiddensee schauen und abends den Sonnenuntergang genießen. 

Welche Geschichten rund um das Kap Arkona erzählt du immer wieder?

Mich fasziniert die Geschichte der slawischen Ranen und ihrer Jaromarsburg. Besonders lebendig wird sie jedes Jahr beim Wikingerfest.

 

Wenn du nur einen einzigen Tipp für einen Besuch am Kap Arkona geben dürftest, welcher wäre das?

Steig unbedingt auf das Leuchtfeuer! Der Rundumblick von dem 35 Meter hohen Leuchtturm über das gesamte Kap und die weite Ostsee raubt dir den Atem.

Danke für deine wertvollen Tipps, Katja!

Hier triffst du sie:

Wir von der Insiderei lieben Transparenz. Deswegen möchten wir dir sagen, dass dieser Beitrag in Kooperation mit dem Reiseland Deutschland erstellt wurde. Der Beitrag wurde – bei völliger redaktioneller Freiheit – finanziell unterstützt.

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