Buenos Aires

Buenos Aires: Dem Backerbe verpflichtet

Emmanuel Paglayan führt mit der Ninina Bakery das Erbe einer argentinischen Backwaren-Dynastie fort.

In den 90er-Jahren kamen die besten Backwaren Argentiniens aus der Selvi-Dynastie, eine ihrer Schöpferinnen war seinerzeit Marta Ninina Gueikian. Ihr Sohn Emmanuel Paglayan führt die Familientradition nun fort, mit seiner Bäckerei Ninina in Buenos Aires schaffte er es auf die Bestenlisten der Magazine Monocle und Wallpaper.

Im Stadtteil Palermo im Nordosten der argentinischen Hauptstadt eröffnete Paglayan im Dezember das Ninina, optisch eine Mischung aus Fabrik und Klassenzimmer. 240 loftartige Quadratmeter beherbergen im Erdgeschoß die 14 Meter lange Marmorbar (auf der die Süßigkeiten zu bestaunen sind), Kupferlampen im Stil von Tom Dixon, Thonet-Sesseln und jede Menge Kiefernholz. An den Speiseraum angeschlossen ist die offene Küche, durch eine Glasscheibe beobachten Gäste die Produktion nach den zahlreichen Familienrezepten. Im ersten Stock installierte Emmanuel Paglayan eine private Lounge mit skandinavischen Loungechairs für maximal 36 Personen.

Bei seinen Produkten gilt für Paglayan die Maxime „zurück zu den Wurzeln“. Einerseits stammen viele Anleitungen für Kuchen, Brot oder Puddings noch aus Großmutters Schublade, andererseits verwendet er lokale, saisonale und biologische Zutaten. Neben Backwaren serviert der Chef übrigens auch gesunde Gerichte: veganen Tofu-Salat mit Rucola, Leinsamen und Misodressing, Gemüsetarte oder den hausgemachten (und selbst zusammenstellbaren) Burger.

Ninina Bakery

Gorriti 4738, Buenos Aires 1414, Argentinien

http://www.ninina.com